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Effektive Mikroorganismen:
Kleinste Lebewesen als großartige Helfer für Mensch und Umwelt.

Keine Angst vor Bakterien

Sobald wir das Licht der Welt erblicken sind wir nicht mehr allein. Von den ersten Minuten an erobern uns Bakterien. Sie gelangen über mütterliche Ausscheidungen bei der Geburt, über das Stillen, über Luft und über Berührung, über Milch und Speichel auf unseren Körper und in ihn hinein. Sie siedeln sich im Verdauungstrakt, im Lungensystem, der Haut und im Mund an, formen komplexe Gemeinschaften und blühen und gedeihen wie eine frisch besiedelte Lichtung und nach zwei bis drei Jahren ist die Gemeinschaft der unzähligen winzigen Eindringlingen ausgereift. Als Erwachsener beherbergt jeder Mensch etwa 100 Billionen Bakterienzellen, bis zu 10mal soviel wie unser Körper eigene Zellen besitzt. Das sind bis zu drei kg fremdes Leben. Es wird bis zu unserem Lebensende unseren Körper besiedeln als wäre es ein Stück von uns. Ohne Bakterien könnte kein Mensch überleben. Die Siedlergemeinschaft schützt ihre Heimat und entwickelt sich mit ihr weiter.

Mikroorganismen spielen in unserem ganzen Leben eine große Rolle.

Ohne ihre Hilfe - zum Beispiel bei der Verdauung - wäre der Mensch nicht lebensfähig. Doch durch den zunehmenden Chemieeinsatz in unserer Umwelt finden diese lebenswichtigen Kleinstlebewesen immer schlechtere Lebensbedingungen vor. Während in der Fernsehwerbung immer noch Hausfrauen dazu angeleitet werden, den Mikroben mit keimtötender Chemie den Garaus zu machen, wird in bereits über 50 Ländern der Welt die von Prof. Teruo Higa entwickelte Methode der Effektiven Mikroorganismen, kurz EM genannt, erfolgreich angewendet. Diese arbeitet nicht gegen die Natur, sondern macht sich die vielseitigen winzigen Lebewesen erfolgreich zu Diensten. Mit EM gibt es eine Möglichkeit Kreisläufe wieder herzustellen. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass auch unsere Umwelt davon profitiert.

Die Nahrungsmittelindustrie hat eine Nische gefunden, die sich Nahrungsergänzungsmittel nennt. Dort wird uns suggeriert, dass wir über unsere Nahrung nicht mehr genug Vitamine und Vitalstoffe aufnehmen können da durch konventionellen Anbau die Böden immer mehr verarmen. Hier wäre der richtige Ansatz EM einzusetzen. Mit Hilfe der Mikroorganismen ist es möglich die Mikroflora im Boden wieder ins Gleichgewicht zu bringen um so wieder gesunde und vitalstoffreiche Nahrung zu produzieren. Der Boden ist wie bei uns Menschen das Verdauungsorgan der Pflanze. Wenn also die Bakterien in der Darmflora im Gleichgewicht sind, ist das Immunsystem auch stabil. Dies ist in der Landwirtschaft sowie auch im täglichen Leben einsetzbar. Es trägt dazu bei regenerative Prozesse in Gang zu setzen. Die Hygiene spielt in unserem Leben eine große Rolle. Es ist ein Irrglaube, dass durch Desinfektion ein gesundes Milieu entstehen kann.

 

Literaturempfehlung:

EM -Anwendungen im Rosenheimer Projekt   Broschüre: Anleitungen aus der Praxis zum Einsatz von EM

Die erstaunlichen Kräfte der Effektiven Mikroorganismen EM von Dr. Anne Katherina Zschocke

EM Eine Chance für unsere Erde          von Anne Lorch

Neues Leben aus fermentierten Küchenabfällen von Teruo Higa

EM Lösungen Haus und Garten von Gisela v.d. Höövel u. Ernst Hammes

DVD Vortrag Mitschnitt über „Was ist EM und Auroville die Stadt der Morgenröte“ mit Dr. Lucas Dengel